4 Gründe warum Massieren glücklich macht

„Woran liegt es, dass man sich beim Massieren selbst so gut fühlt?“

Diese Frage kam von einer Teilnehmerin beim vergangenen Thai Massage-Kurs. Ich dachte daran, dass ich mich das zu Beginn auch oft gefragt hatte.

Klar, wer eine Massage bekommt, fühlt sich wohlig umsorgt und entspannt. Aber ist Massieren selbst nicht anstrengend? Oder langweilig?

Vor meiner eigenen Thai Massage-Ausbildung hing ich selbst in dieser Klischeefalle. Doch seitdem habe ich interessantes Wissen über die Körper-Geist-Mensch-Interaktion gesammelt.

Heute weiß ich, warum Massieren glücklich macht. In diesem Blog-Artikel findest du meine Antwort.

#1 TECHNIK DIE BEGEISTERT – STRETCH YOURSELF

Anders als bei vielen anderen Massage-Arten, stehst du bei einer Thai Massage nicht neben einer Massagebank und knetest die Leute durch. Bei einer Thai Massage bleibst du während der gesamten Massagezeit in Bewegung und dehnst deine eigenen Muskelfaszien. Du absolvierst ganz nebenbei ein entspannte Sportstunde, zu der vor allem die Thai Yoga-Techniken beitragen. Meine Lehrerin in Thailand sagte immer:

„You need to stretch youself. If you can not – do it in a different way.“

(Du musst dich selbst strecken. Wenn du es nicht kannst, mach es auf eine andere Art und Weise.) Dahinter steckt auch, dass du dich in erster Linie selbst wohl fühlen musst, um jemand Anderen gut zu tun. Das ist immer ein wichtiger Punkt beim lernen von Thai Massagen.

Zusätzlich zu deinen Händen verwendest du deine Ellenbogen, Knie und Füße zum Massieren. Dadurch ist die Thai Massage sehr abwechslungsreich und du schonst deine Kräfte. Am Anfang ist das natürlich ungewohnt, doch das lernst du Schritt für Schritt in meinen Thai Massage-Kursen. Du wirst überrascht sein, wie schnell das geht.

#2 SOFORTIGE ERGEBNISSE – POSITIVES KÖRPERFEEDBACK

Es ist ein absolut erhebendes Gefühl, wenn eine andere Person unter deinen Händen entspannt und der andere Körper Signale aussendet, deren Impulse du gesetzt hast.

Auch wenn du noch keine Thai Massage-Praxis hast und noch in der Ausbildung steckst, kannst du diese Erfahrung machen.

Vor einigen Jahren hatte ich im Rahmen eines Projekttages Thai Massage Ausbildungs-Stunden für angehende Physiotherapeuten gegeben. Eine Klasse hatte zuvor einen Ausfall und musste zwei Stunden bis zu meinem Kurs warten.

Mit hohen Erwartungen und (verständlich) schlecht gelaunt begegneten mir die Schüler. Sie waren sehr konzentriert und stellten mir viele kritische Fragen.

Doch es gab einen Moment, in dem ich förmlich spüren konnte, wie sich ein Schalter umlegte. Während sie aneinander übten, hob sich ihre Laune spürbar an. Die Schüler hatten unglaublichen Spaß an den neuen Techniken. Es wurde der schönste Kurs an diesem Tag.

#3 UNSERE HORMONE – GLÜCKLICH AUF BERÜHRUNG

Das Bindungshormon Oxytocin spielt hier die Hauptrolle. Es wird durch Körpernähe und Berührung gebildet. Das heißt, es wabert nicht auf natürliche Art und Weise in unserem Körper herum, sondern wir benötigen eine andere Person, damit es hergestellt wird.

Und das allerbeste: Oxytocin ist keine Einbahnstraße! Es wirkt in beide Richtungen; sowohl der Massage-Empfangende, als auch Geber bekommen die Portion ab.

Oxytocin senkt den Blutdruck und den Cortisolspiegel (Stresshormon), wirkt sedierend sowie schmerzstillend. Und – welch Überraschung – es wird es den Glückshormonen zugeordnet. Das erklärt, warum Massieren gesund und glücklich macht.

#4 MEDITATIVER ZUSTAND – MASSAGE ALS ACHTSAMKEITSÜBUNG

Zugegeben, am Beginn der Thai Massage-Ausbildung bist du mit den Techniken selbst beschäftigt und hoffst, dass du alles richtig machst. Doch wenn sich dein Körper eingespielt hat und du deine Sequenz flüssig abläuft, kannst die Massage dein Meditationsobjekt sein.

Du kannst in die Thai Massage eintauchen; einem Kind gleich, das ganz und gar im Spiel versunken ist (Sanskrit: Majjana). Dein Atem führt den Rhythmus deiner Bewegungen an. Hinzu kommt das Körperfeedback deines Gegenübers, die besagte Hormonausschüttung und der einspitzige Fokus auf dein Tun.

Ihr bewegt euch in eine eigene Welt hinein. Es ist immer wieder bemerkenswert, welche Rückmeldungen kommen: klare Traumbilder, tiefe Dankbarkeit, gelöste Schmerzen, entspannt wie noch nie zuvor, Verlust von Zeit- und Raumgefühl sind einige Beispiele.

FAZIT

Eine Thai Massage kann durchaus zwei Stunden und länger andauern. Bei meinen Thai Massage-Kursen lernst du nicht wie du das durchhältst, sondern selbst davon profitierst.

Die Einbindung von Thai Yoga-Elementen, der optimale Körpereinsatz, klare Konzentration und go with the flow (es fließen lassen), sind grundlegende Bausteine einer Thai Massage.

Dieses Gesamtpaket lässt dein Gegenüber und dich strahlen.

Wenn dir weitere Gründe einfallen, warum Massieren glücklich macht, schreib mir eine Mail mit deinen Ideen und Erfahrungen.

Willst du die Kunst der Thai Massage lernen und dich selbst und andere Menschen glücklich machen? In meinem Ausbildungsangebot findest du den passenden Umfang für dich.

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